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Gesunde Kinder – Gesundes Europa. Große Wissenschaft
für kleine Patienten – WiP

 

 
 

Früherkennung von
Haltungsschäden

 

Entwicklung eines innovativen
medizintechnischen Verfahrens

 

Erweiterung des medizinischen
Dienstleistungsangebots

 
     
 

Motivation

Eine effektive Prävention bedeutet, möglichst große Teile der potentiell Betroffenen zu erfassen. Reihenuntersuchungen auf Skoliose werden in verschiedenen Ländern
durchgeführt. Einige Länder haben diese Untersuchungen jedoch wieder eingestellt, da sich die Hoffnung auf eine Reduzierung der späteren Behandlungskosten nicht erfüllt hat. Die verwendeten Methoden erwiesen sich nicht zuverlässig genug, um den Kostenaufwand zu rechtfertigen. Es fehlt also an einer Methode, die kostengünstig zuverlässige Befunde liefert. Hierfür bieten sich standardisierte gerätetechnische Verfahren an. Eine zusätzliche Herausforderung stellt der Fachärztemangel dar, der heute schon außerhalb von Großstädten eklatant ist und sich in Zukunft noch deutlich verschärfen wird. Die im Projekt realisierte computergestützte Analyse der Körperhaltung bietet einen möglichen Ausweg. Denkbar wäre ein einfach zu bedienendes Programm, das, z.B. in Schulen eingesetzt, vom Sportlehrer im Unterricht angewendet wird und dessen Daten zentral ausgewertet werden. Damit wäre eine Vorentscheidung über einen Therapiebedarf außerhalb von medizinischen Einrichtungen möglich. Wenn durch rechtzeitige Prävention weniger Menschen im Laufe ihres Lebens ein Rückenleiden entwickeln, entlastet dies darüber hinaus das Gesundheitssystem finanziell.

Geräteentwicklung

Die Reihenuntersuchungen von 800 Kindern in der Projektphase bilden die Datenbasis für das innovative medizintechnische Verfahren zur automatisierten Bewertung der Körperhaltung. Zur Weiterverwendung werden die Datensätze anonymisiert. Anhand der medizinischen Parameter entwickeln die Ingenieure der TU Dresden ein

 

Algorithmenkonzept, das die Grundlage für die Geräteentwicklung liefert. Die diagnostische Aussage des Algorithmus hinsichtlich eines möglichen Haltungsschadens hat den Charakter eines Screenings, d.h. es sollen haltungsauffällige von haltungsunauffälligen Kindern unterschieden werden. Die endgültige Diagnose bleibt weiterhin Aufgabe des Facharztes. Um die Projektergebnisse nachhaltig in der Region zu verankern, soll das Geräte- und Algorithmenkonzept durch einen Transfer in die Wirtschaft gesichert werden. Lokale Institutionen und Unternehmen sollen vorrangig von dem Technologietransfer profitieren, um die wirtschaftliche Entwicklung der Grenzregion zu befördern. Indem die Forschungsergebnisse auf Tagungen präsentiert und in Fachzeitschriften publiziert werden, tragen sie zum Bekanntheitsgrad der Förderregion als Wissenschaftsstandort bei.

 

 
 
Das
Projekt besteht aus drei Säulen:
 
 
     
 

Projektdaten
Das Projekt Gesunde Kinder – Gesundes Europa. Große Wissenschaft für kleine Patienten - WiP wird im Rahmen des Operationellen Programms Polen - Sachsen 2014 - 2020 umgesetzt und vom Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) finanziert. Der Gesamtumsatz des Projekts beläuft sich auf 1 395 978,99 EUR. Das Projekt wird im Zeitraum vom 1. März 2017 bis 31. August 2019 durchgeführt.

 

 

               

 

 
 

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REVOLTECH.pl - Dipl. Ing. Adrian Zuterek